Category: Neuigkeiten

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OSSENO auf der Modern RE 2017

Vom 20.-21. September 2017 findet in Berlin erstmals die MODERN RE als neue Konferenz zum Thema “Requirements Engineering und User Experience” statt. Wir von OSSENO werden am 21. September um 10:30 Uhr mit einem Vortrag zu Werkzeugen für das agile Anforderungsmanagement vertreten sein. Unter dem Titel “Modern RE – Modern Tools! – Braucht agiles RE mehr als JIRA?” werden wir diskutieren, warum der Einsatz didizierter RM Tools auch im Umfeld agiler Entwicklung sinnvoll ist und welche besondere Herausforderungen dabei zu berücksichtigen sind. Über Ihren Besuch im Vortrag würden wir uns freuen.

Kurzbeschreibung:

„Wir brauchen kein RM Tool. Wir arbeiten agil und nutzen JIRA“ ist eine Aussage, die nicht nur jeder Tool-Vertriebler inzwischen schon x mal gehört haben dürfte. In unserem Vortrag möchten wir deshalb zunächst Gründe für die häufige Ablehnung traditioneller RM-Werkzeuge und den entsprechenden Erfolg von leichtgewichtigen Tools im agilen Umfeld beleuchten. Mit Hilfe von Grundprinzipien der agilen Entwicklung und des Requirements Engineerings werden wir dann jedoch aufzeigen, welche Risiken ein Verzicht auf dedizierte RM Werkzeuge mittel- bis langfristig mit sich bringen kann und welche Potentiale oftmals unerschlossen bleiben. Anhand eines der derzeit modernsten RM Werkzeuge werden wir schließlich aufzeigen, wie ein Zusammenspiel von RE und agiler Entwicklung auch werkzeuggestützt aussehen kann und wie sich hierdurch insbesondere übergeordnete Ziele hinsichtlich „Qualität,“ „Zeit“ und „Kosten“ besser erreichen lassen.

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Release Notes ReqSuite® 2.3

ReqSuite® 2.3 bietet folgende neue Features und Funktionen

Dashboard

ReqSuite® beinhaltet ab sofort projektspezifische Dashboards, die relevante Kennzahlen und Verläufe grafisch und/oder tabellarisch darstellen. Neben einer Übersicht der aktuellen Zustandsverteilung gibt es auch Diagramme zum Zustandsverlauf von Anforderungen sowie zur Visualisierung von Beziehungen und Attributausprägungen. Relevante Informationen über offene Aufgaben, instabile Anforderungen oder letzte Änderungen runden das Dashboard ab.

Erweiterungen in Export-Dokumenten

Der MS Word®-Export wurde um neue Tags zur Erstellung von Reports erweitert. Insbesondere Zähl- und Summenfunktionen erlauben nun beispielsweise die in einem Release anfallenden Aufwände automatisch zu berechnen und mit Schätzwerten gegenüberzustellen. Außerdem wurde der Word-Export um transitive Ausgaben erweitert, so dass nicht mehr nur unmittelbare Beziehungen exportiert werden können.

Dynamische Wertfelder

Der bisherige Attributdatentyp “Aufzählung” wurde dahingehend erweitert, dass neben zur Konfigurationszeit festgelegten Werten nun auch dynamische Werte, die erst während der Projektarbeit entstehen, verwendet werden können.

Traceability-Analysen

Der MS Excel®-Export wurde dahingehend erweitert, dass neben Inhalten auch Beziehungen exportiert und wieder reimportiert werden können. Außerdem wurde die tabellarische Darstellung von Anforderungen innerhalb von ReqSuite® selbst um beschleunigte Verknüpfungsoperationen erweitert. Weiterhin wurden Verfolgbarkeitsgraphen implementiert, um die Abhängigkeiten von Anforderungen auf einen Blick sehen zu können.

Kopieren und Zusammenführen

Ab sofort können innerhalb von ReqSuite® Anforderungen auf Knopfdruck kopiert bzw. zusammengeführt werden. Dadurch werden insbesondere Arbeiten hinsichtlich der Aufteilung grobgranularer Anforderungen oder hinsichtlich der Duplikatvermeidung unterstützt.

Optionale Attribute

In ReqSuite® lässt sich nun bei der Konfiguration festlegen, ob ein gewisses Anforderungsattribut ausgefüllt sein muss oder lediglich optional notwendig ist. Dadurch können überkritische Fehlermeldungen in der Vollständigkeitsübersicht vermieden werden.

Usability Optimierungen

Um die Erstellung von Verknüpfungen sowie die Neuanlage von Anforderungen noch weiter zu vereinfachen, wurden weitere Usability-Verbesserungen in ReqSuite® integriert.

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Release Notes ReqSuite® 2.1

ReqSuite® 2.1 bietet folgende neue Features und Funktionen:

Webbasierte Anforderungsbearbeitung

In ReqSuite® 2.1 wurde die Web-Schnittstelle zur Anforderungsbearbeitung nun vervollständigt und vom Beta-Stadium in einen finalen Status überführt. Die Arbeit mit dem MS Word®-AddIn ist nach wie vor möglich, aber nicht mehr notwendig.

Status-Workflows

In ReqSuite® 2.1 können nun Status-Workflows definiert und einzelnen Anforderungskategorien zugewiesen werden. Somit lässt sich der Bearbeitungsstatus von Anforderungen steuern und kontrollieren. Für einzelne Zustände können dabei auch Bedingungen hinterlegt werden, die u.a. die Änderbarkeit und Exportierbarkeit von Anforderungen festlegen.

Status-Synchronisation mit JIRA und TFS

Die bisher vorhandenen Export-Schnittstellen zu JIRA und TFS wurden in ReqSuite® 2.1 um ein Status-Mapping erweitert. Anforderungszustände lassen sich aus ReqSuite® somit in entsprechende Item-Zustände in JIRA oder TFS abbilden und zurücksynchronisieren. Dadurch erhalten Projektverantwortliche nicht nur einen Überblick über den Stand der Anforderungsbearbeitung, sondern auch deren Umsetzung in nachgelagerten Tools.

Beschleunigte Schnittstellen

Sowohl der Export in Word- als auch Excel-Dokumente sowie der Excel-Import wurden hinsichtlich der Performanz signifikant verbessert. Dadurch ist es möglich selbst große Datenmengen schnell(er) zwischen ReqSuite® und anderen Werkzeugen auszutauschen.

Einführungsassistent

ReqSuite® 2.1 wurde um einen Einführungsassistenten erweitert. Nutzer erhalten daher direkt bei der ersten Verwendung Hinweise zur Bedienung und brauchen sich bei Unklarheiten nicht erst mit dem Handbuch beschäftigen.

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Lastenheftvorlage für MS Word® zum Download

Sie suchen eine einfache Vorlage um Lastenhefte direkt in Ihrem Textverarbeitungsprogramm zu erstellen? Dann ist unsere neue Lastenheftvorlage für MS Word® genau das Richtige für Sie.

Diese professionelle Vorlage hilft Ihnen, schneller zu einem qualitativen Lastenheft zu kommen. Im Gegensatz zu anderen Vorlagen für Lastenhefte, die Sie u.a. im Internet finden, bietet diese 27-seitige Vorlage nicht nur eine erprobte und allgemein anerkannte Kapitelstruktur, sondern auch Formulierungsvorschläge, Beispiele und Hinweise zur zielgerichteten Herausarbeitung Ihrer Anforderungen und sonstigen Lastenheftinhalte.

Das Lastenheft ist grundsätzlich für Software- als auch für Hardwaresysteme einsetzbar und erfordert weder die Installation unserer ReqSuite® noch anderer Programme.

Laden Sie sich unsere Vorlage direkt hier herunter!

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Wie man die für die Digitalisierung erfolgsentscheidende Anforderungsanalyse selbst…

Die Digitalisierung stellt große Herausforderungen an Unternehmen bei der Planung und Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle und Systeme. Ohne eine saubere Anforderungsanalyse, die beispielsweise Marktbedürfnisse, unternehmerische Zielsetzungen und Technologiepotentiale angemessen bewertet und in tragfähige Lösungskonzepte überführt, bleibt ein Erfolg bei der Digitalisierung eher dem Zufall überlassen. In der Software- und Systementwicklung ist die Anforderungsanalyse jedoch nach wie vor ein stark Mensch- und Expertenbasierter Job, der nur schlecht mit den Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung skaliert. Die OSSENO Software GmbH hat daher einen werkzeuggestützten Ansatz entwickelt, der die Anforderungsanalyse sowohl hinsichtlich Effektivität, Effizienz und Einfachheit für Unternehmen jeder Größe und Branche professionell anwendbar macht.

Zu diesem Thema referieren wir am 08.06.2017 ab 16:40 Uhr auf der KonM 4.0 in Darmstadt.

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ReqSuite 2.0 – Jetzt (auch) Web- und Cloud-basiert!

Das lange Warten hat ein Ende! Absofort ist unsere ReqSuite® nicht mehr nur als MS Word®-Addin, sondern auch als vollwertige Webapplikation (beta) verfügbar. Die wesentlichen Neuerungen sind nachstehend aufgeführt.

Webbasierte Anforderungsbearbeitung

ReqSuite® 2.0 bietet nun die Möglichkeit, Anforderungen auch über ein webbasiertes Frontend zu editieren. Die volle Funktionalität des ausgereiften Word-Addins wurde nun auch als Webapplikation verfügbar gemacht.

Redesign des Process Guide

In ReqSuite® 2.0 wurde das Konzept des einzigartigen Process Guide umfangreich erweitert. Absofort stehen vollständige Aufgabenübersichten zur Verfügung, aus der flexibel die gewünschten, nächsten Arbeitsschritte ausgewählt werden können. Außerdem prüft der neuen Process Guide noch intelligenter den Arbeitsfortschritt und mögliche Qualitäts- oder Vollständigkeitslücken.

Flexible Synchronisation mit JIRA und TFS

Die bisher vorhandene Export-Schnittstelle zu JIRA wurde in ReqSuite® 2.0 umfangreich erweitert. Es lassen sich nun explizite Feldzuweisungen zwischen ReqSuite® und JIRA definieren, die neben inhaltlichen Attributen auch Stati, Prioritäten oder Verantwortlichkeiten abbilden können. Außerdem besteht nun die Möglichkeit eine bidirektionale Synchronisation von ReqSuite®- und JIRA-Inhalten zu vorzunehmen und beide Systeme immer konsistent zu halten. Die gleiche Funktionalität steht daneben auch für das WorkItem-Management im TeamFoundationServer (TFS) zur Verfügung.

Verbesserter Spezifikationsgenerator

Der Spezifikationsgenerator wurde um neue Export-Möglichkeiten erweitert, so dass noch flexibler individuelle Exports / Reports erstellt werden können. Insbesondere bringt ReqSuite® 2.0 nun umfangreiche Filtermöglichkeiten mit, um noch gezielter gewünschte Inhalte in Dokumenten ausgeben zu können.

Referenzmodelle

In ReqSuite® 2.0 stehen nun mehrere Referenzmodelle out-of-the-box zur Verfügung, so dass Sie ohne eine vorgelagerte Konfiguration theoretisch direkt loslegen können. Im Angebot sind beispielsweise Modelle für Lastenhefterstellung, traditionelles Anforderungsmanagement, Angebotserstellung, Portfoliomanagement und IT-Projekte.

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Vorträge in Erlangen und München

Unser Ansatz zur Erstellung maßgeschneiderter Anforderungsprozesse mit Hilfe unserer Software ReqSuite® erfreut sich zunehmender Beliebt- und Bekanntheit. Aus diesem Grund möchten wir am 27.04. in Erlangen bei Nürnberg und am 17.05. in München im Rahmen von zwei Expertenabenden unser Vorgehen präsentieren.

Abstrakt

Aktuelle Studien zeigen, dass sich viele Unternehmen nach wie vor mit der effizienten und effektiven Durchführung von Requirements Engineering (RE) Aktivitäten schwer tun.
Unternehmensspezifische, maßgeschneiderte Anforderungsprozesse haben ein großes Potential, dieser Herausforderung zu begegnen. Der Vortrag behandelt einen neuartigen Ansatz, mithilfe dessen unternehmensspezifische Anforderungsprozesse semi-automatisch definiert und werkzeuggestützt durchgeführt werden können. Ziel dieses Ansatzes ist es, zum einen unternehmensspezifische Anforderungsprozesse effektiv und effizient durchführen zu können, aber auch die speziellen Herausforderungen während der Einführung von Anforderungsprozessen, wie etwa die Festlegung einer sinnvollen Erhebungsreihenfolge und die Entlastung von nicht-wertbringenden Tätigkeiten, gezielt zu adressieren. Dabei wird, basierend auf typischen RE-Projekten, der Informations- und Dokumentationsbedarf ermittelt und eine passende Anforderungsstruktur abgeleitet. Basierend darauf wird das innovative Werkzeug „ReqSuite®“ eingesetzt, mithilfe dessen individuelle Anforderungsprozesse konzeptionell abgebildet und bearbeitet werden können.

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist jeweils kostenlos. Um Anmeldung wird jedoch seitens der lokalen Organisatoren gebeten.

Präsentation:

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Release Notes ReqSuite® 2.0

ReqSuite® 2.0 bietet folgende neue Features und Funktionen:

Webbasierte Anforderungsbearbeitung

ReqSuite® 2.0 bietet nun die Möglichkeit, Anforderungen auch über ein webbasiertes Frontend zu editieren. Die volle Funktionalität des ausgereiften Word-Addins wurde nun auch als Webapplikation verfügbar gemacht.

Redesign des Process Guide

In ReqSuite® 2.0 wurde das Konzept des einzigartigen Process Guide umfangreich erweitert. Absofort stehen vollständige Aufgabenübersichten zur Verfügung, aus der flexibel die gewünschten, nächsten Arbeitsschritte ausgewählt werden können. Außerdem prüft der neuen Process Guide noch intelligenter den Arbeitsfortschritt und mögliche Qualitäts- oder Vollständigkeitslücken.

Flexible Synchronisation mit JIRA und TFS

Die bisher vorhandene Export-Schnittstelle zu JIRA wurde in ReqSuite® 2.0 umfangreich erweitert. Es lassen sich nun explizite Feldzuweisungen zwischen ReqSuite® und JIRA definieren, die neben inhaltlichen Attributen auch Stati, Prioritäten oder Verantwortlichkeiten abbilden können. Außerdem besteht nun die Möglichkeit eine echte Synchronisation von ReqSuite®- und JIRA-Inhalten zu vorzunehmen und beide Systeme immer konsistent zu halten. Die gleiche Funktionalität steht daneben auch für das WorkItem-Management im TeamFoundationServer (TFS) zur Verfügung.

Verbesserter Spezifikationsgenerator

Der Spezifikationsgenerator wurde um neue Export-Möglichkeiten erweitert, so dass noch flexibler individuelle Exports / Reports erstellt werden können. Insbesondere bringt ReqSuite® 2.0 nun umfangreiche Filtermöglichkeiten mit, um noch gezielter gewünschte Inhalte in Dokumenten ausgeben zu können.

Referenzmodelle

In ReqSuite® 2.0 stehen nun mehrere Referenzmodelle out-of-the-box zur Verfügung, so dass Kunden ohne eine vorgelagerte Konfiguration theoretisch direkt loslegen können. Im Angebot sind Modelle für Lastenhefterstellung, agile Produktentwicklung, Angebotserstellung, Portfoliomanagement und geschäftliche Änderungsprojekte.

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Schneller und entspannter zu besseren Anforderungen!

Heute in einem Monat beginnt in München die führende Konferenz und Messe für Requirements Engineering im deutschsprachigen Raum: die REConf®. Unsere Teilnahme steht in diesem Jahr unter dem Motto „Schneller und entspannter zu besseren Anforderungen“.

Konkret haben wir dahingehend drei wesentliche Angebote im Gepäck:

Unser Vortrag

In unserem Vortrag „Mehr Requirements, weniger Engineering!“ – Wie ReqSuite® hilft das RE zu verschlanken, den wir am 29. März um 10:50 Uhr im Raum „Forum 8“ halten werden, möchten wir aufzeigen, wie maßgeschneiderte Anforderungsprozesse Requirements Engineering verschlanken und beschleunigen können. Der mit einer Tool-Demo angereicherte Vortrag behandelt dabei insbesondere die Fragestellung, wie man systematisch zu einem individuellen RE-Prozess kommen und diesen einfach und zielführend durchführen kann.

Unser Ausstellungsstand

An unserem Ausstellungsstand (Nr. A11) auf der Begleitmesse werden wir an allen Tagen der Konferenz unsere Requirements Management-Software „ReqSuite®“ in der brandneuen Version 2.0 vorstellen. Ergänzend zu typischen Features anderer Lösungen in diesem Bereich bietet unsere ReqSuite® bis dato einmalige Assistenz- und Automatisierungsfunktionen um Effizienz, Effektivität und Standardisierung im Requirements Engineering nachweislich zu erhöhen. Die neue Version punktet insbesondere durch ein neues Webfrontend, eine verbesserte Assistenz- und Workflowunterstützung sowie flexible Schnittstellen zu JIRA und TFS.

Unsere Verlosung

Um von den Strapazen aufreibender Projekte entspannen und mit neuem Elan an Anforderungen herangehen zu können, verlosen wir im Rahmen der REConf® ein Wellness-Wochenende für 2 Personen. Teilnahmeformulare sind während der REConf® an unserem Ausstellungsstand erhältlich.

Besuchen Sie uns auf der REConf® 2017!

 

 

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OSSENO bei der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement

Am Mittwoch, 08.03.2017 um 18.30 Uhr findet im Alten Casino auf den Saarterrassen (Hochstraße 63 in 66115 Saarbrücken-Burbach) das erste Regionaltreffen 2017 der GPM (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement) statt. Zu dieser kostenfreien Veranstaltungen sind alle Interessenten am Projektmanagement herzlich eingeladen. Lediglich eine Anmeldung hier bei XING oder per e-Mail an info@exirius.de ist erforderlich.

Requirements Engineering – Wie man diese wichtige Disziplin effektiv und pragmatisch im Projekt verankert kann

Das Thema Requirements Engineering (Anforderungsmanagement) gewinnt in immer mehr Unternehmen an Bedeutung. Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass sich viele Unternehmen mit der effizienten und effektiven Durchführung von Requirements Engineering (RE) Aktivitäten schwertun. Unternehmensspezifische, maßgeschneiderte Anforderungsprozesse haben ein großes Potential, dieser Herausforderung zu begegnen.

Der Vortrag behandelt einen pragmatischen Ansatz, mit Hilfe dessen unternehmensspezifische Anforderungsprozesse teilautomatisiert definiert und werkzeuggestützt durchgeführt werden können. Ziel dieses Ansatzes ist es, zum einen unternehmensspezifische Anforderungsprozesse effektiv und effizient durchführen zu können, aber auch die speziellen Herausforderungen während der organisatorischen Einführung von Requirements Engineering gezielt zu adressieren.

Als Teil dieses Ansatzes wird in einem ersten Schritt der Informations- und Dokumentationsbedarf eines Projektteams basierend auf den Gegebenheiten des Projektkontexts ermittelt und eine passende Anforderungsstruktur abgeleitet. Darauf aufbauend wird dann das innovative Werkzeug „ReqSuite®“ konfiguriert, mit dessen Hilfe die eigentliche Anforderungsanalyse schließlich teilautomatisiert durchgeführt werden kann.

Im Ausblick adressiert der Vortrag aktuelle Forschungsarbeiten im Förderprojekt „Abakus“, in dem durch intelligente Wiederverwendung von Anforderungen die Genauigkeit von Kostenschätzungen zu Beginn eines Entwicklungsprojektes signifikant verbessert werden soll.

Die Referenten:

Dr. Sebastian Adam schloss 2005 sein Studium in Angewandter Informatik an der Technischen Universität Kaiserslautern mit Diplom ab. Während seiner anschließenden, fast zehnjährigen Beschäftigung als Berater, Wissenschaftler und Teamleiter für Requirements Engineering am Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE hat er in einer Vielzahl von Unternehmen Requirements Engineering Prozesse eingeführt, geschult oder aktiv begleitet. Parallel dazu promovierte er 2012 in Informatik an der TU Kaiserslautern zum Thema „Wiederverwendungsorientierter Anforderungserhebung“. Im Anschluss daran trieb er die Gründung der OSSENO Software GmbH voran. Im Unternehmen verantwortet Sebastian Adam primär die Bereiche Produktinnovation sowie Marketing und Vertrieb. Als IREB-zertifizierter Requirements Engineer agiert er daneben als Trainer für CPRE sowie als Lehrbeauftragter an der HS Mannheim.

Özgür Ünalan studierte Angewandte Informatik an der Hochschule Kaiserslautern und arbeitete nach seinem Diplom acht Jahre als Experte für Software und Requirements Engineering am Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE. In dieser Zeit hat er sich insbesondere mit der Umsetzung von methodischen Konzepten in anwendbaren Software-Lösungen beschäftigt, um Requirements Engineering auch softwareseitig in Unternehmen etablieren zu können. Özgür Ünalan ist IREB-zertifizierter Requirements Engineer und agiert selbst als Trainer für CPRE. Bei der OSSENO Software GmbH ist er primär für die Bereiche Technologie, Entwicklungsplanung und Technical Support verantwortlich. Er ist ferner Initiator von ReqSuite® und hat bereits in der Vorgründungsphase die grundlegende Technologie dazu entwickelt.

Folien: